Lokale Bodenverhältnisse der Côte des Blancs

Bodenkrume:Braunkohle, Sand und Ton.
Unterboden:Hauptsächlich Belemnitkreide mit etwas Micrasterkreide am Rand der unteren Hänge sowie Braunkohle, Sand, Sandstein, Ton und feuersteinhaltiger Ton freiliegend in einem schmalen Streifen auf den höchsten Hängen. Die Belemnitkreide ist nicht so dicht wie im Reimser Bergland und wird zur Sohle ihrer 20 Meter Tiefe hin sandiger.

Örtliche Bodenverhältnisse der Côte des Blancs

Avize:Hauptsächlich Belemnitkreide, jedoch mit Micraster, der sich von den Ebenen bis in die unteren Weinberge östlich der Eisenbahnlinie auf der Südseite des Ortes und westlich über die Linie hinaus bis in den Norden der Gemeinde ausdehnt. Eine Anreicherung von verwittertem Löß und kolluvialen Ablagerungen bildet von der Grenze nach Cramant durch die Senke zwischen den beiden Dörfern über Avize und Oger hinaus ein Band, das schließlich an der Gemeindegrenze von le Mesnil-sur-Oger auskeilt. In einer schüsselförmigen Vertiefung des Bandes auf der Seite von Cramant finden sich reiche Ablagerungen von Ton, Sand, Sandstein und Braunkohle.
Bergeres-les-Vertus:Anreicherungen von Löß und kolluviale verwitterte Ablagerungen von kalkigem, tonigem Schluff sowie eisenhaltige feuersteinführende Böden, die von Vertus ausstrahlen, finden sich an den unteren Hängen von Bergeres-les-Vertus, doch der größte Teil der Weinberge des Dorfes liegt auf Belemnitkreide mit Sand auf den höheren Hängen.
Chouilly:Weinberge in unmittelbarer Nähe des Ortes auf Micrasterkreide, doch der Butte de Saran ist reine Belemnitkreide, stark durchsetzt von Sand, Sandstein, Ton und Braunkohle.
Cramant:Die Reben auf dem Südhang des Butte de Saran, die der Gemeinde Chouilly gehören, stehen auf Sand-, Sandstein-, Ton- und Braunkohleboden, während die Reben von Cramant unterhalb der Rebflächen von Chouilly auf Belemnitkreide gedeihen. Die Belemnitkreide erstreckt sich bis an die Grenze von Avize, doch reicht der Micraster in die Weinberge der unteren Hänge hinein, und zwar bis zum Graben von D9 und D10, der um den südlichen Rand des Butte de Saran herumläuft. Die Weinberge auf der Cuis zugewandten Seite des Ortes sind reich an Ton-, Sand-, Sandstein- und Braunkohleboden, der an einigen Stellen mit Anreicherungen von Löß und Kolluvium bedeckt ist.
Cuis:Neben Belemnitkreide an den Westhängen über Mancy und an den Hängen in unmittelbarer Nähe der D10 zwischen Cuis und Cramant, stehen die meisten Reben auf Böden, die aus Ton, Sand, Sandstein und Braunkohle entstanden sind.
Le Mesnil-sur-Oger:Der Feldweg, der an den höchstgelegenen Hängen südwestlich des Dorfes entlangführt, zieht sich durch ein dünnes Band aus Ton, Sand, Sandstein und Braunkohle. Davon abgesehen liegen die gesamten Rebflächen der Gemeinde auf Belemnitkreide.
Oger:In die Belemnitkreide-Hügel dieses Dorfes reicht nur ein kleiner Fleck Micraster, der nördlich des Anwesens Saint-Michel über die D9 hinüberreicht. Entlang des Abhanges ein zentraler Kern mit angehäuftem Löß und kolluvialen kalkigen, tonig-schluffigen Ablagerungen und eisenhaltigen Feuersteinknollen. Wo sich die Weinberge zu beiden Seiten der nach Westen zum Wald führenden Dorfstraße erstrecken, lassen komplexe geologische Falten zahlreiche Schichten von gelblichgrauem, kalkigem, feuersteinführendem Mergel, hartem weißem Kalkstein, Ton, Sand, Sandstein und Braunkohle erkennen.
Oiry:Ausschließlich Micrasterkreide.
Vertus:Eine Anhäufung von verwitterten Lößablagerungen mit kolluvialem kalkigem Tonschluff und eisenführenden Feuersteinknollen breitet sich strahlenförmig vom Ort aus; zwei besonders große Ausläufer ziehen sich nördlich und südlich des Hanges entlang. Jenseits dieser Anhäufung herrscht Belemnitkreide vor, die an einer kleinen Stelle zwischen der Eisenbahnlinie und der D9 nord-östlich des Dorfes von Micraster und im Bereich der höchsten Rebhänge südwestlich von Vertus von Sand überlagert wird.

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