Hohe Auszeichnung für Champagne Nicolas Maillart

Champagne Nicolas Maillart BoxChampagne Nicolas Maillart ist das erste Champagnerhaus, welches das HVE (Haute Valeur Environnementale) Label nutzen darf. Damit wird der nachhaltige Weinbau unter den Aspekten ökologischer und wirtschaftlicher Leistung anerkannt. Folgende Kriterien werden bei dieser Auswahl mit einbezogen: Pflanzenschutzstrategie (Behandlungsindex), Biodiversität  (Flächenanteil der agroökologischen Infrastrukturen, Vielfältigkeit der Fruchtfolge), Nährstoff-Management (Gesamtverbrauch von Stickstoff), Wasserverbrauch, Energieverbrauch (Öläquivalentverbrauch pro ha) und horizontaler Indikatoren (Anteil der gekauften Produktionsfaktoren im Umsatz).
Die Familie Maillart baut seit 1753 Wein in Eceuil an. 1965 übernahm Michel Maillart das Gut, er vermarktete den bei einer Genossenschaft vinifizierten Champagne unter der Marke „M. Maillart“. 2003 übernahm Nicolas Maillart die Maison und verließ die Genossenschaft. Nicolas studierte in Bordeaux und Montpellier, sammelte dann Erfahrungen auf Weingütern in Oregon und Südafrika. Die eigenen 8,5 Hektar liegen zur Hälfte in Villers-Allerand, sowie 3 Hektar in Eceuil und 1 Hektar in Bouzy. Die weiteren 9,5 Hektar, hat Nicolas von Familienangehörigen dazugepachtet. Die Rebfläche, ist zu 70% mit Pinot Noir und 30% Chardonnay bepflanzt, wobei die Reben im Schnitt 30 Jahre alt sind. Die von Sandboden geprägte Parzelle Coupés Sapins in Eceuil, ist 1973 mit wurzelechtem Pinot Noir bepflanzt worden. Daraus vinifiziert Maillart, den Les Francs de Pied Blanc de Noirs Extra Brut Millésime Premier Cru, der mit seiner Dosage von 2 Gramm pro Liter und der Vergärung und dem Ausbau im Holz, sehr konzentriert wirkt und Anklänge von reifen Früchten und salzigen Noten zeigt. Seit Nicolas das Champagnerhaus übernommen hat, wurde die Produktion auf 150.000 Flaschen pro Jahr gesteigert und er verarbeitet die komplette Ernte nun auch selbst.
Er baut die Grundweine sowohl im Edelstahltank, als auch in gebrauchten Barriques aus, wobei die Moste auch schon Ihrer Herkunft nach verschnitten werden. Die Grundweine durchlaufen zum Teil die malolaktische Gärung und er nimmt im Normalfall die Tirage erst im April des Folgejahres vor, wodurch sie sich recht lang auf der Hefe entwickeln können. Die Reserveweine, welche circa 50% der jährlichen Lese ausmachen, werden sowohl in Edelstahltank, Barriques als auch Tonneaux ausgebaut und durchlaufen meist die die malolaktische Gärung.

Foto: © ilovechampagne.fr

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