Ein Blick auf…
Champagne Bollinger

Bollinger_Logo_BlogJoseph Bollinger ein deutscher aus Württemberg, gründete die Maison 1829 und wurde von den Franzosen einfach nur Jacques genannt. Die Lagen in den besten Pinot Noir Dörfern wurde dann von seinen Söhnen Georges und Joseph gekauft.
1918 wurde das Champagnerhaus dann an seinen Sohn Joseph übergeben, der später Bürgermeister von Aÿ wurde, aber während der deutschen Besatzung im Alter von 47 starb.
Womit eine neue Phase in der Geschichte des Champagnerhauses eingeleitet wurde, die der Witwe Lily Bollinger, die mit Ihrem Fahrrad stets ein wachsames Auge auf die Trauben in Ihren Weinbergen hatte. Ihre hohen Qualitätsanforderungen an das Traubenmaterial, prägen den Stil des Hauses bis heute.
Champagne Bollinger wird heute von Jérôme Philipon geleitet, das mit 144 Hektar 70% Prozent der benötigten Trauben selbst produziert. Kellermeister ist seit 2013 Gilles Descôtes, der die Aufgabe von Mathieu Kauffmann übernahm, der nun bei Reichsrat von Buhl in Deidesheim tätig ist.
Alle Millésime-Grundweine werden in Barriques vergoren und nicht filtriert. Der biologische Säureabbau findet sehr spät in den Eichenfässern statt, ist aber auch nicht gewünscht. Die Reserveweine werden in Magnumflaschen bei niedrigem Druck gelagert, um die Reifung so gut wie möglich zu verzögern.
Bollinger gehört zu den Produzenten mit den schwersten und vollmundigsten Champagnern, die oft sehr rauchig, mit haselnussigen Aromen und hoher Komplexität aufwarten.

Foto: © Champagne Bollinger

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