Die Champagne als Weltkulturerbe der UNESCO ist fast vollbracht

Unesco_Presidents_MaisonsSeit Freitag dem 15. Mai, ist es nun amtlich das ICOMOS (Conseil International des Monuments et des Sites, Internationaler Rat zur Denkmalpflege) hat die „Coteaux, Maisons et Caves de Champagne“ (Weinberge, Häuser und Keller der Champagne) für das UNESCO Welterbe evaluiert und eine Überprüfung der UNESCO veranlasst.
Nach einer langen und gründlichen Untersuchung, die fast 18 Monate in Anspruch nahm, hat die unabhängige Beratungsorganisation ICOMOS Ihre Empfehlung an die UNESCO weitergeleitet, da Sie die Kriterien für die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste (iii), (iv) und (vi) als erfüllt sieht.

Das Komitee betrachtet ein Gut als von außergewöhnlichem universellem Wert, wenn das Gut einem oder mehreren der folgenden Kriterien entspricht. Angemeldete Güter sollten daher:
(iii) ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur darstellen;
(iv) ein hervorragendes Beispiel eines Typus von Gebäuden, architektonischen oder technologischen Ensembles oder Landschaften darstellen, die einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Menschheits-Geschichte versinnbildlichen;
(vi) in unmittelbarer oder erkennbarer Weise mit Ereignissen oder überlieferten Lebensformen, mit Ideen oder Glaubensbekenntnissen oder mit künstlerischen oder literarischen Werken von außergewöhnlicher universeller Bedeutung verknüpft sein. (Das Komitee ist der Ansicht, dass dieses Kriterium in der Regel nur in Verbindung mit einem weiteren Kriterium angewandt werden sollte);

Die erfolgreiche Nominierung ist der vorletzt Schritt, die endgültige Entscheidung wird in circa einem Monat auf der 39. Sitzung des Welterbekomitees in Bonn getroffen. Bei dieser Gelegenheit, muss eine endgültige Stellungnahme vor dem Welterbe-Komitee bestehend aus den 21 Mitgliedstaaten, gegeben werden, warum die „Coteaux, Maisons et Caves de Champagne“ so einzigartig sind und daher geschützt werden müssen.

Video: © Paysages du Champagne

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