Dank starker Exportmärkte ein leichtes Plus in der Champagne für 2014

20110824-Comite-Champagne-logo-608x7342Das Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne (CIVC), gab am Montag die vorläufigen Zahlen zur Jahresbilanz 2014 bekannt. Man gehe von einem Absatz von über 307 Millionen Flaschen Champagner aus. Dadurch ist von einem kleinen Plus von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr auszugehen, in dem 305 Millionen Flaschen abgesetzt wurden.

Ein nicht zu vernachlässigender Faktor im Anstieg der Absatzzahlen sind nicht zuletzt die Exportmärkte. Insgesamt wurde ein Anstieg des Umsatzes von 4,3 auf 4,5 Milliarden Euro verzeichnet. Dabei handelt es sich um den zweithöchsten Umsatz innerhalb der Champagne seit 2007. Die einzelnen Häuser und Winzer hatten sich im Juni letzten Jahres darauf geeinigt, dass eine Sonderreserve von 400 Kilogramm pro Hektar zum Jahreswechsel freigegeben werden könnte, sobald der Absatz ein Volumen von 307 Millionen Flaschen erreicht, würde man diese Menge der Sonderreserve auf 500 Kilogramm pro Hektar erhöhen. Damit ist es möglich mit der Lese 2014, nun etwa 309,6 Millionen Flaschen zu produzieren.
Der Sinn der Sonderreserve ist es, einerseits die Winzer in ihren Einkünften und andererseits die Häuser hinsichtlich der ihnen verfügbaren Trauben abzusichern. Dies ist besonders dann vonnöten, wenn ein Jahr einmal nicht die erforderliche Lesemenge hervorbringt, zum Beispiel aufgrund schlechter klimatischer Bedingungen.

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