Alles neu bringt die Vinexpo Teil I

Champagne de Venoge Princes VinexpoManchmal ist es auch von Vorteil sich auf alte Werte zu besinnen und so traf man bei Champagne de Venoge die Entscheidung Princes wiederzubeleben. Das Champagnerhaus, welches 1837 in Mareuil-sur-Aÿ gegründet wurde und sich durch seine aristokratische Tradition, mit dem Motto „Noblesse Oblige“ und dem Cordon Bleu (dem Abzeichen des Orden des Saint-Esprit (Heiligen Geistes), welcher von König Heinrich III gegründet wurde) auszeichnet. Champagne-Liebhaber, schätzen die Jahrgangstiefe, welche Champagne de Venoge mit der Œnothèque Serie auf Anfrage anbietet und frisch degorgiert, sowie die Cuvée 20 ans, deren aktueller Jahrgang 1985 ist und auch der Louis XV ist zu einer festen Größe unter den Prestige-Cuvées weltweit aufgestiegen.

Nichtsdestotrotz musste man feststellen, das es zwischen dem Cordon Bleu mit seinen Ausläufern (Millésime, Blanc de Blancs, Extra Brut …) und dem Louis XV, Potenzial für eine weitere Linie gibt. So kam man auf die Idee, den Grand Vin des Princes wieder aufleben zu lassen. Grand Vin des Princes bekleidete in den Jahrgängen 1961 bis 1993 das Amt der Prestige-Cuvée bei Champagne de Venoge und wurde mit dem Jahrgang 1995 vom Louis XV abgelöst.

Es ist also eine Art „Neustart“ mit dem Grand Vin des Princes, den de Venoge hier versucht. „Princes (wie er nun genannt wird), hat eine starke Verbindung zu unserem Haus und ist als Marke über Frankreich hinaus weit bekannt. Wir versuchen es nun mit einem frischeren, jüngeren Stil und einem zeitgemäßen Design, ohne dabei auf markante Merkmale des Grand Vin des Princes zu verzichten.“, so Julien Martin der Export Manager von Champagne de Venoge. Princes wird es ab Herbst in 3 verschiedenen Varianten geben (Rosé, Blanc de Blancs und Blanc de Noirs) und die Flaschenform entspricht dem Grand Vin des Princes, also einer dunkleren Variante des Louis XV. Das Frontlabel ist sehr minimalistisch gehalten und auf dem Backlabel, hat auch bei Champagne de Venoge neben den obligatorischen Angaben, das Datum des Degorgements und die genaue Dosage Einzug gehalten. Auf dem deutschen Markt wird mit einem Preis von circa 55 bis 60 € pro Flasche zu rechnen sein.

Der Princes Rosé besticht mit 100% Pinot Noir, wobei 5% der Assemblage Rotwein aus Riceys ausmachen. Im Glas zeigt dieser zartrosa Champagner seine Finesse und kann mit Noten von roten Früchten, klaren Mineralik und spürbarer aber nicht zu aggressiver Säure punkten. Beim Blanc de Noirs stammen die Grundweine aus Verzy und Verzenay, die Stilistik wird hier deutlich weiniger und runder. Die Säure ist etwas zurückhaltender, die Mineralität verleiht ihm aber trotzdem eine angenehme Frische die mit Pfirsich und Zitrusnoten einhergeht. Der Blanc de Blancs, bei dem die Grundweine aus alten Reben und zu 80% Le Mesnil-sur-Oger und 20% aus Trépail stammen, besticht durch seinen langen Nachhall, Aromen von reifer Birne, Honig und Pfirsich-Confit gepaart mit einer knackigen Säure. Die Dosage der Princes Serie bewegt sich zwischen 6-7 g/l und die Champagner Versprechen ein gutes Reifepotenzial.

Foto: © Champagne-Blog.de

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